„Keine Ahnung, wie oft einem so ein Herz gebrochen werden kann, bevor es endgültig hin ist. Vielleicht ja auch nur 1-mal und dann macht es eigentlich nicht mehr so richtig mit. Vielleicht ist das ja eh nur so ein oller Muskel, voll mit Blut, eigentlich total ekelhaft…“
Dieses Zitat von Schirmchen aus dem Stromberg-Film ist für mich das absolut einzig Wahre an dem ganzen Streifen. Es trifft aktuell genau meinen Nerv. Ich frage mich wirklich, wie viel so ein Herz eigentlich aushält, denn meines ist definitiv zu oft gebrochen worden. Es wurde mit Füßen getreten und damit gespielt. Mittlerweile glaube ich fest daran, dass die Fähigkeit, wirklich zu lieben, bei mir einfach kaputt ist.
Die jüngste Enttäuschung mit Lina im Krankenhaus hat mir nur wieder einmal schmerzhaft vor Augen geführt, dass ich zielsicher immer auf den exakt gleichen Typ Frau hereinfalle. Es ist wie ein verdammter roter Faden, der sich durch mein Liebesleben zieht: Miriam, Sonja, Anke, Petra und jetzt eben Lina. Am Ende war es immer alles für die Tonne. Und die Frauen die ich wirklich wollte, unerreichbar fern.
Solche schweren, zermürbenden Gedanken haben meine letzten Tage komplett eingenommen. Wenn ich rational darüber nachdenke, ist dieses Gedankenkreisen absoluter Bullshit – aber abstellen lässt es sich an solchen Tagen eben trotzdem nicht.
