Manchmal will man einfach nur, dass der Kopf endlich Ruhe gibt. Gestern habe ich genau das versucht und wollte mich sprichwörtlich weglöten. Das Ergebnis? Es funktioniert nicht. Trotz der Menge ist die Stimmung heute genauso bescheiden wie davor.
Körperlich bin ich wieder einigermaßen auf dem Damm, aber die Gedanken drehen sich unbeeindruckt weiter. Mir ist völlig klar, dass Alkohol keine Probleme löst, aber gestern Abend habe ich einfach verzweifelt nach einem Ausweg gesucht. Dass ich dabei eine halbe Kiste – also zehn Halbe – geschafft habe, erschreckt mich selbst am meisten. Ich war gut betrunken, habe aber trotzdem keine Sekunde besser (oder schlechter) geschlafen. Dabei trinke ich aktuell eigentlich fast gar nicht mehr.
Ein kurzes Wort an dich, Dine: Ja, du hast recht. Ganz ohne ist es der bessere Weg. Und nach dieser ernüchternden Erkenntnis wird das nun auch definitiv wieder für lange Zeit so bleiben. Es tut mir leid für diesen schwachen Moment.
Ein kleiner Tipp: Wenn der Drang, dem Kopf entfliehen zu wollen, wieder so groß wird, hilft es manchmal, genau diese rohen, ungeschönten Gedanken einfach aufzuschreiben, bevor man zur Flasche greift. Du machst das mit deinem Blog schon genau richtig.