Ich habe gerade alte Bilder gefunden und musste breit grinsen. Da ist einmal die Fotomontage vom „Stern“ und einmal ich vor dem Firmenwagen in Nürnberg. Beide stammen aus meiner Zeit bei adpepper media. Es war wohl die aufregendste Zeit meines Berufslebens: Wir haben gefeiert, Erfolge eingefahren und meine Berufsbezeichnung war so lang, dass sie kaum auf die Visitenkarte passte.
Trotz der vielen attraktiven Frauen habe ich diese typische Bussi-Bussi-Unart der Branche nie mitgemacht – so vertraut war ich nur wenigen. Viel mehr bedeutete mir eine kleine Geste: Ein Schokocroissant auf dem Schreibtisch, wenn ich in Nürnberg war. Danke an Ron und Juliane, die mich damals (auch mit dem Firmenwagen) so toll unterstützt haben.
Damals vollzog ich auch die Trennung von meiner zweiten Partnerin. Und jetzt kommt der Knüller: Obwohl ich schon monatelang in die Reimerstwiete zur Arbeit fuhr, habe ich erst nach der Trennung den Duft des frisch gebrannten Kaffees dort wirklich wahrgenommen. Erst als ich wieder frei war, hatte ich wieder ein Auge für Fotomotive.
Heute gehen mir ganz andere Motive nicht mehr aus dem Kopf. Ich habe einen wunderbaren Menschen kennengelernt. Ich verzehre mich nach dir – und ich glaube, das weißt du. Um es mit Fury in the Slaughterhouse zu sagen: Du bist das Wasser für die Pflanze („Waterless“). Du bist mein Licht am Ende des Tunnels.

