Keine Kraft für die „Arbeit an mir“

Die erste Einzelstunde liegt hinter mir. Sie hat keine Antworten gebracht, sondern nur den Schmerz freigelegt. Alles liegt jetzt offen da – von der frühesten Kindheit bis zum Herzschmerz dieser Woche.

Ich frage mich ernsthaft, wie andere das wegstecken. Ich kann es nicht. Ich fühle mich erledigt, hänge in den Seilen („auf halb acht“) und habe die Orientierung verloren. Das Leben könnte so einfach sein, so schön. Die Realität sieht anders aus. Jeder sagt: Du musst an dir arbeiten. Das ist logisch. Aber wie soll man einen Berg abtragen, wenn man nicht mal die Kraft hat, die Schaufel zu heben?

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