Jemand fragte mich neulich nach den Grundpfeilern meines Ichs. Leidenschaften, Träume, Ängste. Wenn man darüber nachdenkt, kommt vieles hoch. Ich bin ein Mensch der Kontraste. Ich liebe die Stille von „Lost Places“ und die Einsamkeit Norwegens, aber ich genieße auch die Intensität von gutem Sex (kein Standard-Programm, bitte), gutem Whiskey und Naturgewalten. Ich bin ein Romantiker, der Nordlichter jagt, und gleichzeitig ein Realist, der weiß: Ohne Ehrlichkeit gibt es kein Vertrauen.
Meine Träume sind bescheiden und doch groß: Eine Reise auf den Hurtigruten, vielleicht ein Leben im Tiny House oder Van. Und die Liebe? Ja, aber zu meinen Bedingungen. Ich suche die Frau, die nicht wegläuft, wenn es kompliziert wird, sondern verstehen will. Aber: Jeder behält seinen Rückzugsort, seine eigene Wohnung. Nähe braucht Raum zum Atmen.
Meine Werte sind fast schon altmodisch: Pünktlichkeit, Wort halten, Treue, Bescheidenheit. Das ist mein Kompass. Mein Ziel für die Zukunft ist simpel: Gesund werden und etwas Sinnstiftendes tun. Ich will lernen, mich selbst wichtig zu nehmen – als Akt der Notwendigkeit, nicht des Narzissmus. Nur vor der Ungewissheit der Zukunft habe ich Respekt. Der Tod schreckt mich nicht mehr, das Leben manchmal schon.