Noch drei Nächte. Dann bin ich wieder „ganz zu Hause“. Ob ich mich freue? Das hängt von einer ominösen Unbekannten ab, die sich „Perspektive“ nennt. Wenn ich die am Dienstag noch irgendwo in einer Ecke finde, könnte es glatt was werden. Wenn nicht, dann wechsle ich nur den Ort meines Elends. Plan B? Nicht vorhanden. Plan A? Löchrig.
Passend zur Stimmung hat es heute geschneit. Weißer Dreck, der morgen eh wieder weg ist – genau wie meine Hoffnung auf eine nachhaltige Lösung hier. Ich wusste nicht wofür, aber ich habe den Schnee mal weggemacht. Damit sich hier niemand der wertvollen Mitarbeiter oder Patienten auf die Nase legt. Seht ihr? Ich kann richtig nett sein, wenn ich will. Oder wenn ich einfach nur irgendetwas tun muss, um nicht durchzudrehen. Schauen wir mal, wie es wird. Wahrscheinlich genauso matschig wie der Schnee morgen.
