Hust, Prust und Atemnot (Der körperliche Verfall) – Das letzte Übernachtungstraining – Atemlos durch die Nacht

Ein wundervoll bedeckter Tag. Draußen neblig und dunkel, drinnen in mir noch dunkler. Heute steht das letzte „Übernachtungstraining“ an, bevor man mich hier nächste Woche vor die Tür setzt. Nicht schön, aber selten. Die Stimmung passt zum Wetter: So viele offene Fragen, so wenig Ideen für die Zukunft. Aber wir machen ja „das Beste draus“. Hust, prust. Was zur Hölle auch immer „das Beste“ sein soll, wenn man kaum geradeaus gucken kann.

Neuester Gag meines Körpers: Verdacht auf Schlafapnoe. Seit 2-3 Wochen bin ich so müde, dass ich mich morgens direkt wieder ins Koma legen könnte. Ein Schelm, wer Böses dabei denkt, dass das zeitlich exakt mit dem ganzen Stress hier zusammenfällt. Also darf ich nach der Entlassung direkt zum nächsten Arzt rennen. Man gönnt sich ja sonst nichts. Apropos Arzt: Ich warte immer noch auf die Audienz bei der Leitung der Psychotherapie. Ob das vor dem Rausschmiss noch klappt? Bitte, liebes System: Enttäuscht mich nicht. Überrascht mich einmal, nur ein einziges Mal, im positiven Sinne. Aber ich halte besser nicht die Luft an – das macht mein Körper ja nachts schon von alleine.

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