Herbert Grönemeyer sang einst: „Die Seele unbewohnt, das Herz steht still…“ Genau dieses Lied lief eben und es hätte den heutigen Tag nicht besser vertonen können.
In mir ist heute absolute Ruhe. Das Gedankenkarussell steht still. Das klingt erst mal gut – keine Erinnerungen, die schmerzen, keine Sorgen, die nerven. Aber es fühlt sich auch fremd an. Es ist eine Leere da. Mein Herz schlägt mechanisch weiter, aber es macht keine Ausflüge, es hüpft nicht, es stolpert nicht. Es ist einfach nur da. Vielleicht liegt es an der schlechten Nacht, vielleicht ist es Schutz.
Ich werde in Zukunft öfter Lieder posten, die meinen Weg pflastern. Musik war immer ein Begleiter. Heute ist sie der Spiegel für einen sehr komischen Tag.